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Die Fatimakapelle zu Horbach 1957 bis 2007

Die Geschichte der Fatimakapelle beginnt mit dem Jahr 1957, dem 25 jährigen Ortsjubiläums des Pfarrers Reiner Klein. Bereits im Jahr 1956 wurde mit dem Bau der (Marien-) Fatimakapelle nach Plänen des Baumeisters Franz Spiertz begonnen. Das Grundstück hatte die Stadt Aachen aus ihrem Stiftungsvermögen des Elisabethhospitals bereitgestellt. Die Fatimakapelle war ein Geschenk der Horbacher Pfarrfamilie an Pfarrer Klein. Am 5. Mai 1957, dem Tag der Festlichkeiten des Silberjubiläums des Pfarrers fand um 15:30 Uhr die erste Prozession zur Kapelle statt. Schon damals erklangen auf dem Prozessionsweg Marienlieder und Gebete. Außerdem wurde die Festgemeinde von der Fanfare "St. Cäcilia" Bocholtz (NL) begleitet.

Seit dieser Zeit begleitet auch unser Kirchenchor St. Cäcilia die Prozession und trägt mit seiner alljährlichen musikalischen Darbietung zur Ehre Mariens und zur Freude aller Beteiligten bei.

Fatimakapelle bei der Prozession 2008

Die Kapelle wurde in Ziegelschichtmauerwerk errichtet, mit spitzwinkligem Satteldach und Schindeldeckung, sowie spitzbogiger, doppelflügliger Eingangstür aus Eisengitterwerk.
In Architektur und Anlage ist die Kapelle dem Muttergottesheiligtum in Ottenfeld bei Alsdorf nachempfunden. Im Inneren fällt die weiße Madonnenfigur ins Auge, die gemeinsam mit der Altarplatte durch den Aachener Weihbischof Dr. Hünermann geweiht wurde. Die Inschriften 1932 und 1957 stehen für die Wirkungszeit des Pfarrers in Horbach. In der Urkunde zur Errichtung, die im Pfarrarchiv hinterlegt ist, heißt es u.a. "40 Jahre nach der Erscheinung in Fátima (Portugal) wurde im Amstelbachtale bei der Obermühle am Sonntag, dem 5. Mai die Fatimakapelle geweiht".
1991 nach der Ernennung von Claus-Günter Bütow zum neuen Pfarrer von Horbach musste die Fatima-Prozession erstmalig ohne Geistlichen durchgeführt werden, und zwar von einigen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates.
Am 2.10.1993 wurden das Eingangstor und die Umzäunung der Kapellenanlage ausgebaut und neu verzinkt. Im Frühjahr 1999 wurde das Kapellendach von unbekannten Tätern in Brand gesteckt und musste erneuert werden. Vor einigen Jahren wurde die Eingangstür aufgebrochen und das Innere der Kapelle wurde verwüstet, glücklicherweise fiel die weiße Madonna nicht von ihrem Sockel herab sondern verkantete sich im Giebel des Daches.

Seit einigen Jahren sorgen die Familien Hans-Peter Pontzen und Heinz Pontzen für die Pflege der Kapelle und ihrer Außenanlage.