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Die Geschichte des Kindergartens der Pfarre St. Heinrich Horbach

1953: Einweihung des
"alten" Kindergartens

Die Anfänge des pfarrlichen Kindergartens in unserem Ort liegen um das Jahr 1935, in diesem Jahr sollte unter der Leitung von Schwester Frederika, die dazu ausgebildet war ein Kindergarten eingerichtet werden. Da die Naziregierung jedoch seit 1935 keine konfessionellen Kindergärten mehr genehmigte, musste diese wichtige soziale Einrichtung unterbleiben. Erst in den Nachkriegsjahren und zwar um die Jahre 1948 und 49 konnte das Projekt verwirklicht werden. Vor den genannten Jahren gab es in Horbach keinen Kindergarten, die Kinder blieben zu Hause bei ihren Müttern. Der nun eingerichtete Kindergarten, wurde von der schon genannten Schwester geleitet, die wie die anderen zwei Schwestern des Dorfes dem Elisabeth Orden angehörten, Schwester Frederika leitete den Kindergarten bis in die 60er Jahre. Bis 1953 befand sich der Kindergarten in der „Alten Schule“, diese ist in den 70er Jahre abgerissen worden, und stand an der heutigen Horbacherstraße 333. In dem Gebäude der damaligen Gemeinde Richterich wohnten um diese Zeit zwei Familien, natürlich waren dort auch das 1. und 2. Schuljahr der Volksschule und die Post des Dorfes installiert.

Innenraum des alten Kindergartens

1952 konnte dann nach Plänen, welche schon seit den 40er Jahren der Pfarrgemeinde vorlagen, mit dem Bau des "neuen" Kindergartens hinter der Kirche begonnen werden. Nach nur knapp einjähriger Bauzeit wurde das Gebäude am Tag des Pfarrpatroziniums durch den damaligen Pfarrer Dechant Rainer Klein feierlich eingeweiht. Über 40 Jahre lang leistete der pfarrliche Kindergarten hervorragende Arbeit in kooperativer Zusammenarbeit mit der seit Juni 1974 aktiven Erzieherin und Leiterin Frau Doris Lausberg, jedoch reichten die 25 Plätze des Kindergartens in den frühen 90er Jahren nicht mehr aus, da immer mehr junge Familien nach Horbach zogen. Die Stimmen häuften sich, den Kindergarten in ein Pfarrzentrum mit Verbindung zur Sakristei umzuwandeln. Ein neuer Kindergarten sollte entstehen und zwar nach "Richtericher Modell".

1953: Kindergartengruppe
mit Betreuern

Nach Lösung der Standortprobleme, bei denen die Horbacher Familie Beckers einem Gründstücktausch mit der Pfarrgemeinde zustimmte, und mehreren Briefen der Elterninitiative, bei denen den Herr Hermann Soeren und später Herr Günther Henkelmann, großes Engagement zugestanden werden muss, an das Jugendamt der Stadt Aachen, konnte im September 1995, nach Plänen der "Eigenheim-Bau", insbesondere der Architekten Harz und Weiler mit dem Bau des "neuen" Kindergartens auf dem Wiesenweg begonnen werden. Fertig gestellt wurde der Kindergarten am 12. August 1996, die Kosten für den neuen Kindergarten beliefen sich auf 1,7 Millionen Deutsche Mark. Nun muss die Pfarre St. Heinrich als privater Träger 30 Jahre an den Investor, nämlich die "Eigenheim-Bau Aachen e.G." "Miete" bezahlen, diese wird jedoch überwiegend, wie auch die Kosten, als Betriebskosten von der Stadt übernommen. Nach diesen 30 Jahren geht der Kindergarten in den Besitz der Pfarrgemeinde über. Die Einweihung, des 430 Quadratmeter großen Gebäudes, welche am 26. Oktober 1996 durch den damaligen Pfarrer Claus-Günter Bütow vollzogen wurde, war für alle Teilnehmer ein großes Ereignis.

1996: Besichtigung des Rohbaus des
neuen Kindergartens
Herr Henkelmann (links),
Pfarrer Bütow (rechts),
Leiterin Frau Lausberg (mitte, rechts)

Der "neue" Kindergarten,
Wiesenweg 26

Am 1. September 1996 öffnete die zweigruppige Einrichtung am Wiesenweg 26, die ca. 50 Kindern Platz bietet, ihre Türen. Und hat 42,5 Stunden pro Woche geöffnet. Von September 2002 bis Juli 2006 betreute der Kindergarten eine so genannte SIT-Gruppe für 20 Grundschüler. Der alte Kindergarten an der Horbacherstraße 334a konnte im Anfang des Jahres 2000, nach acht Monatiger Umbauzeit als Pfarramt wieder in Betrieb genommen werden. Zur Finanzierung der Umbaumaßnahme, diente der Erlös aus dem Verkauf, der an der Horbacherstraße gelegenen Immobilie, das ehemalige Pastorat und Pfarrbüro.
Die im Juli 2006 in Rente getretene Leiterin Frau Doris Lausberg praktizierte 32 Jahre lang in der Eichrichtung familiär und situations- bedarfsorientierte Betreuung, Bildung vieler Kinder im offenen Konzept. Nach Renteneintritt von Frau Doris Lausberg übernimmt die Leitung Frau Nathalie Sèronveau. Sie ist bereits seit September 1993 als Erzieherin in der Kindertagesstätte tätig. Der Betreuungsbedarf hat sich gewandelt. Es wurde ein Betreuungsangebot für zweijährige Kinder geschaffen. Im Kindergartenjahr 2007/2008 fanden und finden einige konzeptionelle Änderungen und Erweiterungen statt um auch den Bedürfnissen dieser Altersgruppe gerecht werden zu können. Im Oktober 2007 wurden 4 zweijährige Kinder aufgenommen. Dies setzt eine prozesshafte Fort- und Weiterbildung für das gesamte Team und Umbaumaßnahmen der Einrichtung voraus. Dank der Mithilfe vieler Eltern und der Unterstützung des Fördervereins konnten wir das Angebot für alle Kinder ausbauen und optimieren.