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W. Oellers: Abschied heisst in Aachen Adieda…

Liebe Gemeindemitglieder in St. Heinrich, St. Martinus und St. Laurentius!

Wolfgang Oellers

Zum 1. Dezember 2018 werde ich nach fast 18 Jahren Tätigkeit als Gemeindereferent in unseren Gemeinden meine Stelle wechseln und aus dem aktiven Dienst der Seelsorge „vor Ort” in die inhaltliche Mitgestaltung des bistümlichen Veränderungsprozesses „Heute bei dir” gehen. Dieser Schritt kommt für mich genauso plötzlich wie für Sie und Euch, ich entspreche damit dem ausdrücklichen Wunsch unserer Bistumsleitung. Die mit dieser plötzlichen Versetzung – noch vor Weihnachten – einhergehenden Enttäuschungen und Verletzungen hätte ich allen Beteiligten gerne erspart. Als ich 2001 bei Wilhelm Jansen meine Stelle in St. Laurentius antrat, war die kirchliche Landschaft noch eine gänzlich andere.

Von GdG war noch lange keine Rede, es gab in unseren drei Pfarreien zwei Pfarrer, zwei Gemeindereferent/-Innen, eine Pastoralreferentin, eine Jugendbeauftragte, verschiedene Subsidiare, mehr Gottesdienste und mehr Gottesdienstbesucher…

Nun steht unser Bistum vor einer weitreichenden Umorientierung. Der von Bischof Dieser ausgerufene synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess hat in den kommenden Jahren nichts Geringeres zum Ziel, als gemeinsam eine zukunftsfähige Form von Kirche zu suchen und zu finden, in der die wichtigen Wesensmerkmale von Kirche erkennbar bleiben und die Nähe Gottes zu den Menschen spürbar bleibt. In diesem Prozess übernehme ich die Aufgabe eines von vier „Handlungsfeldkoordinatoren”, in meinem Falle für das Themenfeld „Dem Menschen dienen – Caritas und Nächstenliebe”. In meine neue Aufgabe nehme ich die vielfältigen Erfahrungen mit, die ich in den vergangenen Jahren mit Ihnen und Euch machen durfte. Herausforderungen, denen wir gemeinsam begegnet sind und für die wir Lösungen gesucht haben, z.B. in Form der gemeinsamen Gemeindeleitung für drei unterschiedliche Pfarreien. Vielfache Begegnungen, in Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen, Seniorenhäusern, Pfarrheimen, Jugendzentren, Ferienlagern, Kommunion- und Firmkatechesen, Gottesdiensten, in Trauergesprächen, Katechetenrunden, Dienstgesprächen und Privatgesprächen bleiben in Erinnerung. Wir haben miteinander gelacht und geweint – gelebt, und dafür danke ich von ganzem Herzen! Danken möchte ich auch den Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich in diesen Jahren hauptamtlich zusammenarbeiten durfte. Danke für die Rückendeckung in schwierigen Zeiten, die immerwährende und vielfältige Unterstützung, eure Freundschaft!

Eine Gelegenheit zur Verabschiedung wird es geben im Anschluss an die Familienmesse, die wir am 9. Dezember um 10:00 Uhr in St. Laurentius feiern. Wir wollen als Familie nicht wegziehen, aber aus den dienstlichen Bezügen verabschiede ich mich hiermit. Daher an dieser Stelle in großer Dankbarkeit und Verbundenheit Adieda – oder wie wir Gotteskinder sagen: Adieu!

Wolfgang Oellers