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Kikeriki

Kikeriki

Die Kirche erinnert meistens bei besonderen Männern oder Frauen an deren Sterbetag. Zum Beispiel ist in der katholischen Kirche in der Regel der Feiertag eines Heiligen oder einer Heiligen, der Tag, an dem er oder sie gestorben ist. Drei Ausnahmen gibt es. Die erste kennt ihr alle: Das ist Jesus. An seinen Tod denken wir jedes Jahr an Karfreitag und seine Geburt feiern wir an Weihnachten, am 24. Dezember. Der zweite Festtag ist die Geburt der Gottesmutter Maria am 8. September. Heute möchte ich euch von dem dritten Geburtstag erzählen, den die Kirche feiert. Genau ein halbes Jahr vor der Geburt Jesu ist Johannes geboren, am 24. Juni.

Geburt Johannes des Täufers

Dieser Johannes war mit Jesus verwandt; als beide erwachsen waren, hat Johannes Jesus getauft, deshalb nennen wir ihn auch Johannes den Täufer.

Seine Geburt ist eine Geschichte voller Wunder. Seine Eltern Zacharias und Elisabeth waren eigentlich schon zu alt, um noch Eltern zu werden. Dabei hatten sie sich so sehr ein Kind gewünscht. Und Gott erfüllte ihnen ihren Wunsch. Als Zacharias Priester im Tempel in Jerusalem war, erschien ihm ein Engel und kündete die Geburt seines Sohnes Johannes an. Zacharias konnte das nicht glauben und verlor deshalb bis zur Geburt seine Sprache. Erst als Elisabeth Johannes geboren hatte, konnte er wieder reden. Und das geschah so:
Die Verwandten und Freunde, die gekommen waren, um den Eltern zu gratulieren, fragten Zacharias, wie das Kind heißen sollte. Zacharias konnte nicht antworten. Erst als er den Namen des Kindes - Johannes - auf eine Tafel geschrieben hatte, hatte er seine Stimme wieder.