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Klagemauer: Mein Gott – Warum?

In großen Buchstaben ist an unseren Kirchen das Jahresmotto aus dem Psalm 18 angeschlagen: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern”. In diesem Vers drückt der Beter seine Erfahrung mit Gott aus. Er erlebt einen Gott an seiner Seite, der ihn beflügelt, zu großen Sprüngen ermutigt und ihn Hindernisse überwinden lässt.

Doch dieser Vers spiegelt nur einen Teil seiner Gotteserfahrungen wider. In vielen der Psalmen bringen die Beter ihre Klagen, ihr Unverständnis, ihre Zweifel und ihr Hadern zum Ausdruck. Am Karfreitag werden wir Jesu Worte vor seinem Tod hören, in denen er mit den Worten des Psalmenbeters (Ps. 22) ruft: „Mein Gott, mein Gott, warum...?”

Mauer

Wenn wir in den kommenden Wochen der Fastenzeit in den Kirchen Steine zu einer Klagemauer aufbauen, dann lädt sie genau dazu ein: Bei Gott dürfen wir klagen; er hält das aus – er hält uns aus.

Bitte schreiben Sie Ihre „Klage” auf einen Zettel und bringen Sie diesen mit zur Kirche. Zwischen den Steinen der Mauer ist Platz, um den Zettel hineinzustecken. Wir wollen auf diese Weise unsere persönlichen Sorgen und Bitten mit hineinnehmen in unser gemeinsames Beten, in unsere Gottesdienste. Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Für die Gemeindeleitung: Gerlinde Lohmann, Tetyana Lutsyk und Josef Voß